
Der Begriff Hypnose leitet sich vom griechischen Gott des Schlafes, Hypnos,
ab. Die ersten
nachweisbaren Anwendungen erfolgten im Papyrus Eber ca. 1500 v. Chr. im alten Ägypten.
Der in Ägypten praktizierte Tempelschlaf diente der Heilung und nach der
damaligen Betrachtungsweise dem Hellsehen.
Die Hypnose kam von Ägypten nach Griechenland, von wo aus Sie sich in ganz
Europa verbreitete.
Ergänzend sei erwähnt, dass auch im
Schamanismus Elemente hypnotischer Natur zu finden sind, so dass wohl
bereits in der Frühzeit hypnotische Erfahrungen die Menschheit auf ihrem
Weg begleiteten.
Nachdem die Kirche im Mittelalter solche
Handlungen als Ketzertum nicht erlaubte, wurde 1770 von Franz Anton Mesmer
die Hypnose wiederentdeckt. Den wahren Durchbruch im medizinischen Bereich
schaffte die Hypnose jedoch erst wieder im 20. Jahrhundert.
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